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Ausgezeichnet mit dem Victor - Klemperer - Preis! (wie die Presse reagierte - seht Ihr hier) Hier könnt Ihr Euch die Doku online anschauen "Er
knödelte doch so gerne..." -
Stürmen für Führer und Vereine Vom
Zusammenspiel zwischen Sport und Nationalsozialismus
BRD
2005, 18 min. - Eine Dokumentation von Daniela Bringer, Maria Philipp, Maria
Jülisch,
Martin Tormann, Kevin Wiese, Benjamin Stiegert, Marco Preuß, Una Hellert,
Rudolf Freundorfer, Andrea Scheuring und FreundInnen. Die Produktion wurde gefördert
vom Berliner Aktionsprogramm "respectABel". Zur
Dokumentation Der etwa 18minütige
Interviewfilm beleuchtet den sportlichen Werdegang von Hertha BSC in der
Weimarer Republik bis hin zu den Deutschen Fußballmeisterschaften 1930 und
1931, die der Berliner Traditionsverein für sich entscheiden konnte. In einem
weiteren Schritt wird die Gleichschaltung des Vereins durch die
Nationalsozialisten untersucht. Um daraus
resultierende Folgen für Vereine, aber auch für einzelne Sportler aufzuzeigen
- was am Beispiel von Hertha BSC aufgrund der Informationslage nur begrenzt möglich
war - wurden auch Akteure anderer Vereine und des DFB aus dieser Zeit
betrachtet. Dabei wurde
deutlich, dass die „Instrumentalisierungsdiskussion“ um den Sport in der
Zeit des Nationalsozialismus wohl eher einer Verdrängungsmentalität der
Spitzenfunktionäre entspringt. Die aktive Rolle der deutschen Turn- und
Sportbewegung war - bis hinunter zur Vereinsebene - im
gesellschaftlich-politischen Wandlungsprozess der Jahre 1933/34 stark ausgeprägt.
Durch die freiwillige Übernahme des autoritären Führerprinzips sowie die
Diskriminierung und den Ausschluss ihrer politischen Gegner (Arbeitersportler)
und jüdischen Mitglieder fungierten auch die Turn- und Sportvereine als Träger
des nationalsozialistischen Machtstrebens und deren Konsolidierung. Abschließend
spricht die Dokumentation die bisher nur unzureichende Aufarbeitung dieses
Kapitels Sportgeschichte in Bezug auf „Fußball Unsere
Interviewpartner sind: Michael
Jahn Jahrgang 1952. Der
journalist ist seit 1985 als sportredakteur bei der "berliner zeitung"
tätig, für die er auch von fußballwelt- und europameisterschaften sowie
olympischen spielen berichtet. Michael jahn gilt als profunder kenner der
berliner fußballszene und beaobachtet seit vielen jahren intensiv den weg von
hertha bsc, den er auch in seinem buch "hertha bsc - eine liebe in berlin"
(1999) beschrieben hat. gegenwärtig arbeitet jahn an einer aktualisierten
neuauflage seines buches. Der autor ist verheiratet und lebt mit seiner familie
in berlin-weißensee. Bernd
Sobeck 1943 in berlin als sohn
der hertha-legende hanne sobek geboren, der 1989 verstarb. Legte sein abitur in
berlin ab und studierte anschließend auf lehramt. Während des studiums spielt
er bei tennis-borussia und wacker 04 berlin fußball. Sobeck ist als lehrer für
deutsch, geschichte und sport tätig. Anders als sein vater schreibt er sich am
ende seines nachnamens mit "ck". Der grund: Als der sohn von hanne
sobek geboren wurde, schlampte das amt und trug den jungen mit "ck" in
die urkunde ein. Gerd
Steins Der 56jährige
sporthistoriker ist auch vorsitzender des forums für sportgeschichte berlin e.v.
Seit ende der 70er jahre arbeitete er an verschiedenen ausstellungen mit und veröffentlichte
diverse publikationen - vor allem zu den themenkomplexen olympische spiele 1936
sowie geschichte des reichssportfelds und olympiastadions berlin. Steins
engagierte sich für die flatow-initiative, die 1993 gegründet wurde. Die bürgerinitiative
in charlottenburg erreichte 1997 die umbennung der "reichssportfeldstraße",
die seit den olympischen sommerspielen 1936 die heerstraße mit dem
olympiastadion verbindet. Diese heißt nun flatowallee. Sie erinnert an die jüdischen
berliner turner gustav-felix und alfred flatow, die von den nazis im
konzentrationslager theresienstadt umgebracht wurden. Lothar
Heinze Jahrgang 1935. Von
berufs wegen drogist. Mit einem großen herzen für den fußball. Heinze kam
bereits 1949 als mitglied zu hertha bsc. Er spielte von der schülermannschaft
bis zu den alten herren beim berliner traditionsverein. Zu beginn des jahres
2000 begann er, alte pokale und ehrenpreise von hertha zusammenzutragen und das
hertha-archiv aufzubauen.
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