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Specials

 

(L)Einwand - Das Videoprojekt

Die politische Video-AG der Jugendfreizeiteinrichtung Mahlerstraße 20 hat sich in den vergangenen Jahren im Verlauf mehrerer erfolgreich durchgeführter Videoworkshops gebildet. Den Anfang machte ein durch das Berliner Aktionsprogramm
"respectABel" gefördertes Dokumentarfeature über homosexuelle Biografien im Nationalsozialismus, welches von SchülerInnen und StudentInnen im Spätsommer 2003 produziert wurde. Der Dokumentarfilm wurde im Dezember 2003 durch das Bündnis für Demokratie und Toleranz als "vorbildlich" ausgezeichnet. Auch nachfolgende Filmprojekte -u.a. über die Nachkriegszeit in Berlin
(gefördert durch Civitas), über den Widerstandskämpfer Georg Elser bzw über die oppositionelle "Swing-Jugend im NS-Staat-
stießen bei den beteiligten Jugendlichen auf großen Zuspruch. Diese sprachen ihrerseits Freunde und Freundinnen an; andere neue TeilnehmerInnen meldeten sich auf „Mundpropaganda“ sowie verteilte und verschickte Flyer und Mails hin. In der mittlerweile konstituierten Video-AG haben sowohl feste, als auch wechselnde Teilnehmer/innen zusammengefunden. Das Alter der TeilnehmerInnen liegt zwischen 16 bis 27 Jahren. Es können sich aber auch Jüngere (ab 14 Jahre) beteiligen, so sie Interesse an Geschichte, Politik und/oder Technik haben.

 

Die Video-Projekte beschäftigen sich ausschließlich mit politischen oder historischen Themen und versuchen durch eine intensive inhaltliche Auseinandersetzung zugleich den Bogen zu zeitgeschichtlich relevanten Fragestellungen zu schlagen. Ein weiteres Ziel der Video-AG ist die Vermittlung von Medienkompetenz. Die Jugendlichen können theoretische Grundkenntnisse über Filmarbeit und -technik erlangen sowie technische Fertigkeiten in der digitalen Filmproduktion üben. Dies reicht von der Projektplanung und -vorbereitung (Literatur-Recherche, Auswahl der Interviewpartner und Drehorte, Ausarbeitung des Interview-Leitfadens etc.), über die eigentliche Produktion (Dreharbeiten) bis hin zur Postproduktion (Transkription und Auswertung der Interviews, Ausarbeitung des Schnitt-Planes, Schnitt, Nachvertonung etc.).

Die AG „(L)Einwand“ wird von erfahrenen Fachkräften geleitet. Die Teilnahme ist kostenlos. Im Oktober 2005 wurde eine Dokumentation über Fußball im Nationalsozialismus gedreht. Diese Doku mit dem Titel: "Er knödelte doch so gerne ..." wurde mit dem Victor-Klemperer-Preis 2006 ausgezeichnet und man kann ihn hier im Netz bewundern.

Wer Interesse an der Video-AG hat, meldet sich bei Andrea Scheuring über Tel.: 2919297 oder Mail: a.scheuring@t-online.de

 

Dank der finanziellen Unterstützung durch "respectABel" - das Berliner
Aktionsprogramm für Demokratie & Toleranz, gegen Rechtsextremismus,
Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus - konnte unsere Video-AG "(L)Einwand" in den
letzten Monaten spannende und interessante Filmprojekte
realisieren, die helfen, Geschichte zu begreifen.
 Wenn Ihr mehr über respectABel erfahren wollt, klickt einfach

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